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Fotohinweis 

Prof. Hans Staudacher kurz vor seinem 90. Geburtstag in seinem Atelier in Wien - Favoriten Abdruck honorarfrei.

 

Presseinformation/ Einladung

4. Oktober 2012 

 

Kunst/Kultur/Chronik Wien/Gesellschaft/artziwna

Prof. Hans Staudacher wird 90

 

Österreichs bedeutendster Vertreter des Dadaismus feiert am 14. Januar 2013 sei-nen Neunziger. Aus diesem Anlass zeigt die galerie artzwina vom 22. Oktober bis 18. November 2012 einen aus 40 Bildern bestehenden Querschnitt aus dem Lebenswerk des weltweit anerkannten Avantgardisten. Werke des Österreichers hängen in den führenden Museen der Welt: von der Albertina in Wien über Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Zürich, Venedig, Kopenhagen, Paris, New York, Sao Paolo bis zum Museum of Art in Cincinnati.

 

Avantgarde als künstlerisches Prinzip

Hans Staudacher wurde am 14. Jänner 1923 in St. Urban geboren und wuchs in Villach auf. Anfänglich dienten Landschaftsaquarelle, Zeichnungen und Portraits der Sicherung seiner Existenz, später nutzte er die Malerei zur Selbstverwirklichung. Im Jahr 1950 übersiedelte der Künstler nach Wien, wo er vor allem Werke von Wassily Kandinsky, Paul Klee, Pablo Picasso, Georges Braque sowie Joan Miró studierte. Wesentliche Inspiration seines Schaffens waren anfangs die Künstler des „Nötscher Kreises“, Anton  Kolig und Franz Wiegele, später die Arbeiten von Gustav Klimt, Egon Schiele und Alfred Kubin.

Während seiner Aufenthalte in Paris 1954 bis 1962 ließ er sich von der avantgardistischen Kunstszene der„Informels“ beeinflussen und widmete sich der abstrakten Malerei.

 

Der Architekt Josef Hofmann wählte Staudacher als österreichischen Vertreter auf der Biennale von Venedig 1956 aus.1964 trat Staudacher der Wiener Secession bei und hatte dort seine erste Einzelausstellung.

 

In Österreich gilt er seit der Nachkriegszeit als bedeutendster Vertreter des Dadaismus. Sein revolutionärer, gegen die gesellschaftliche Normen gerichteter Stil, mit Lumpen, Hölzern und anderen Gegenständen Kunstwerke zu schaffen - oft in Form von „Happenings“ in seinem Atelier in der Heller-Fabrik in Wien Favoriten - erregte weithin Auf-merksamkeit.

 

Hans Staudacher erhielt zahlreiche Auszeichnungen: den Hauptpreis der Biennale in To-kio (1965), den INTART-Preis in Jugoslawien (1967) sowie den Grafikpreis in Krakau (1972). 1983 würdigte ihn die Stadt Wien mit der Silbermedaille für Verdienste, er ge-wann den 1. Preis des Bundesministeriums für Unterricht, den Preis der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien sowie den Würdigungspreis für Malerei. Im darauffolgenden Jahr er-zielte Hans Staudacher den 1. Platz beim Glasfensterwettbewerb des Spielcasinos in Graz und 1989 bekam er den Kulturpreis des Landes Kärnten. Es folgte die Ehrenmit-gliedschaft der Wiener Secession und 2004 erhielt er das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien.

 

Arbeiten des Künstlers sind heute, neben Ausstellungen in Österreich, unter anderem in der Graphischen Sammlung Albertina, weltweit zu sehen, wie zum Beispiel im Museum of Art in Cincinnati sowie in führenden Museen in Düsseldorf, Essen, Frankfurt, Zürich, Ve-nedig, Kopenhagen, Paris, New York und Sao Paolo.

 

galerie artziwna

Die Wiener Galeristen Gerald und Monika Ziwna, beide Restauratoren, sind seit zwanzig Jahren im Kunsthandel tätig. Sie publizierten mehrere Werkverzeichnisse österreichi-scher Künstler.

 

Die galerie artziwna in der Herrengasse 17 in der Wiener Innenstadt ist an Wochentagen von 10 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 14 Uhr oder nach Terminvereinbarung ge-öffnet.

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