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Presseinformation

25. März 2020

 

Österreicher fühlen sich gut über Corona  informiert


Hohes Vertrauen in Nachrichten aus Radio, TV und Zeitungen - Fernsehen als erste Informationsquelle - Krise bewirkt Renaissance der klassischen Medien - Skepsis gegenüber Falschinformationen aus Sozialen Medien


Wie gut fühlen sich die Österreicher über alle Aspekte der Corona - Krise informiert? Vertrauen die Österreicher primär Radio, Fernsehen und Zeitungen oder eher Sozialen Medien und dem Internet? Mit diesen Fragen befaßt sich die jüngste Analyse des Gallup Institutes.

Studienleiterin und Gallup - Geschäftsführerin Dr. Mag. Andrea Fronaschütz: "In Krisen wie dieser haben verlässliche Informationen eine Schlüsselrolle für das Funktionieren der Gesellschaft. In solchen Zeiten sind eingeführte, vertrauenswürdige Fernseh-, Radio- und Zeitungsnachrichten, also professionell gestaltete Informationen, für die Menschen noch wichtiger als sonst. Wer sich ausreichend informiert fühlt, fühlt sich einfach besser."

Fronaschütz: "Der Medienkonsum der Österreicher ist derzeit sehr hoch. Mehr als die Hälfte der Befragten gibt an, über zwei Stunden täglich Nachrichten zum  Thema Corona zu hören, zu sehen und zu lesen. Die klassischen Medien, also Fernsehen, Radio und Zeitungen sind dabei die primären Informationsquellen. Und das nicht nur für die ältere Generation, sondern auch für die unter 30-jährigen."

Zur Information über alle Aspekte der Corona - Krise nützt die österreichische Bevölkerung in erster Linie das Fernsehen (88 Prozent), Radio (56 Prozent) und Zeitungen (54 Prozent).

Über die Krankheit und den Coronavirus fühlen sich die Österreicher daher durchwegs (77 Prozent) gut oder sehr gut informiert.

Ebenfalls 77 Prozent der Befragten bewerten in dieser Situation die Rolle des Journalismus für die Gesellschaft als wichtig (42 Prozent) oder sehr wichtig (35 Prozent).

Ergänzend zu den "klassischen" Medien Fernsehen, Radio und Zeitung vertrauen die Österreicher beim Thema Corona auch auf Websites von Behörden und Organisationen, wie zum Beispiel Ländern, Gemeinden oder der Gesundheitsagentur AGES.

Die Österreicher sind sich bewußt, dass gratis erhältliche Informationen nicht dem gleichen Objektivitätsanspruch unterliegen wie professionell redigierte. Daraus resultiert wohl auch eine relativ hohe Skepsis gegenüber Falschinformationen. Mehr als die Hälfte gibt an, in denen vergangenen Tagen mit Falschmeldungen zum Thema Corona konfrontiert worden zu sein. 54 Prozent haben Nachrichten über digitale Kanäle, wie Mail, Twitter, Facebook oder WhatsApp, als solche eingestuft.

* Bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Österreichischen Gallup Instituts (Methode: Computer Assisted Web Interviewing im Gallup Onlinepanel, rep. für die webaktive Bevölkerung 16+, durchgeführt vom 16. bis 18. März 2020, 1.000 Befragte)

 

 

Rückfragehinweis:
Dr. Mag. Andrea Fronaschütz,
a.fronaschuetz@gallup.at
Tel. +431 470 47 24 - 0 (auch außerhalb der Bürozeiten)

Österreichisches Gallup Institut,
Lobkowitzplatz 101010 Wien

 

 

 

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